Debatte um Bekenntnisschulen in Löhne – Teil 2

Mit dem vorherigen Beitrag sind wir in das Thema der Bekenntnisschulen eingestiegen. Dort habe ich erklärt was eine Bekenntnisschule ist, was sie von Gemeinschaftsschulen unterscheidet und welchen Weg es in NRW gibt, um die Art der Grundschule zu ändern. Zusätzlich habe ich auch aufgezeigt, dass die Situation der Grundschulen in Löhne sehr anders ist als im restlichen Kreis Herford bzw. im Rest von NRW. Die daraus resultierenden Schwierigkeiten, geeignete Fachkräfte zu finden, um zum Beispiel Positionen in der Schulleitung zu besetzen, sind in Löhne akut vorhanden. Auf Grund dieser Situation, hat die Stadtverwaltung Löhne entschieden, einen entsprechenden Antrag in den politischen Gremien der Stadt einzubringen, der ein Abstimmungsverfahren an den Löhner Bekenntnisschulen in Gang setzen soll. Was mit diesem Antrag passiert ist und welche Positionen die örtlichen Parteien einnehmen, soll in diesem Beitrag erläutert werden.

Doch zunächst auch hier noch einmal der Disclaimer: Ich bin gewähltes Mitglied der Elternvertretung an der Grundschule meiner Tochter. Diese ist einer der Bekenntnisschulen in Löhne. Die hier veröffentlichten Beiträge sind jedoch ausdrücklich nicht im Namen der Elternvertretung geschrieben, sondern werden von mir als privat engagiertes Elternteil veröffentlicht.

In dieser Reihe sind bisher erschienen:

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Debatte um Bekenntnisschulen in Löhne

Lokalpolitik ist spannend, oft aber leider auch frustrierend. So auch in diesem Fall, bei dem es um Bekenntnisschulen in Löhne geht, was das genau für die Schulen bedeutet und wie die Politik eine mögliche Verbesserung der Situation dieser Grundschulen blockiert. Da meine Tochter seit diesem Schuljahr auf eine betroffene Grundschule geht, sind wir relativ nah an der Thematik dran. Daher starte ich eine kleine Reihe von Beiträgen, um das Thema aus meiner Sicht zu schildern und ein paar Äußerungen aus der Politik zu kommentieren. Gleichzeitig sollen diese Beiträge für mich auch eine Art kleines Nachschlagewerk werden, in dem ich Fakten und Argumente sammle, auf die man dann im Gespräch mit Eltern oder Vertretern der Lokalpolitik zurück greifen kann.

Kurzer Disclaimer vorab: Ich bin gewähltes Mitglied der Elternvertretung an der Grundschule meiner Tochter, jedoch sind die Beiträge auf dieser Seite ausdrücklich nicht im Namen der Elternvertretung geschrieben, sondern rein werden von mir als privat engagiertes Elternteil veröffentlicht.

Mit dem Beitrag heute will ich einen kurzen Überblick über Bekenntnis- und Gemeinschaftsschulen geben und über ein paar gesetzliche Vorgaben, die in diesem Zusammenhang relevant sind. Als dritten Typ gibt es auch noch Weltanschauungsschulen, auf die ich aber nicht näher eingehen werde, da sie für diese Beiträge keine Rolle spielen. Sämtliche Ausführungen beziehen sich auf Grundschulen in NRW.

In dieser Reihe sind bisher erschienen:

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Welcome back, kleiner Blog!

Mit dem vorherigen Post hat dieser Blog sein lang verdientes Comeback erlebt, yay!

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Tatsächlich habe ich aktuell noch ein paar weitere Ideen, die ich posten möchte. Unter anderem meine gelesenen Bücher aus dem letzten Jahr (2025) als Fortsetzung des vorherigen Posts. Zunächst einmal aber ein kleiner Rückblick auf die letzten Jahre und die Gründe der Pause sowie der Rückkehr.

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Meine Bücher 2024

Nein, der Titel ist kein Tippfehler. Ich bin mir bewusst, dass wir gerade das Jahr 2025 hinter uns gelassen haben. Aber bei den folgenden Büchern geht es tatsächlich um die Liste der Bücher, die ich 2024 gelesen habe. Ich hatte diese Liste bereits Anfang 2025 erstellt und im Prinzip den Post auch schon fast abgeschlossen. Damit wollte ich wieder ein bisschen mehr Leben auf diese Seite bringen, nach mehr als einem Jahrzehnt Pause.

Offensichtlich hat das Anfang 2025 nicht funktioniert. Die Gründe kann ich gar nicht mehr so genau sagen. Daher kommt hier ein neuer Versuch, diesen Blog wieder zu beleben. Den Start dazu bildet dieser Post, der jetzt quasi ein Jahr gereift ist. Wie ein guter Wein.

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Sneak Review: Sabotage

Ich war jetzt am Montag zum ersten Mal seit ich aus Nepal zurück bin in der Sneak Preview im Kino in Paderborn. Manch einer wird das nicht kennen, daher eine kleine Erklärung: Bei der Sneak Preview kauft man sich ein Kino-Ticket, ohne zu wissen welcher Film gezeigt werden wird. Die Karte ist etwas günstiger als bei sonstigen Filmvorführungen. Ein paar meiner Freunde und ich gehen regelmäßig zur Sneak ins Cineplex in Paderborn. Dort ist die Sneak immer montags. Bevor der Film beginnt, gibt es eine Verlosung, bei der man Popcorn, Getränke oder Werbeartikel für Filme gewinnen kann. Bei der Sneak werden meistens Filme gezeigt, die erst einige Zeit später offiziell ins Kino kommen. Oft kommen auch Filme, die in Deutschland nur in begrenztem Umfang gezeigt werden. Manchmal gibt es auch Testscreenings, bei dem man dann am Ende Fragen beantworten soll, die den Verantwortlichen helfen, den Film eventuell nochmal abzuändern, wenn beispielsweise ein paar witzige Stellen nicht funktioniert haben. Wenn man Glück hat, gibt es auch richtige Blockbuster zu sehen. So habe ich beispielsweise in der Sneak „Iron Man 3“, „Hangover 3“ und „Man of Steel“ gesehen. Man bekommt also jeden Montag eine Wundertüte vorgesetzt und erfährt erst etwas über den Inhalt wenn die Saalbeleuchtung ausgeschaltet wird 😉

Wie gesagt war ich jetzt am Montag in der Sneak und dachte mir, dass ich ein paar Worte zu dem Film von mir geben könnte, um eine Art Review zu machen. Ich kann noch nicht genau sagen ob das ein regelmäßiger Bestandteil dieses Blogs sein wird. Das wird sich dann zeigen. Falls ich das öfters machen werde, sage ich aber schonmal, dass ich kein Film-Experte bin, der hier hochgestochene Analysen von sich geben wird. Ich werde einfach ein paar Eindrücke schildern, die ich von dem Film habe. Das ist natürlich vollkommen subjektiv und jeder wird den Film anders sehen. Aber vielleicht hilft es dem ein oder anderen bei der Entscheidung ob der Film sehenswert ist oder nicht.

Jetzt aber zum Film selbst. Wie oben bereits gesagt, heißt der Film „Sabotage„. In dem Film geht es um eine Sondereinheit der amerikanischen Drogenfahnder, die gleich am Anfang des Filmes in eine Luxusvilla eines Drogenbosses eindringen, um diesen hochzunehmen und Geld und Drogen zu konfiszieren. Die Einheit hat bereits im Vorfeld eine verdeckte Ermittlerin eingeschleust, die sehr genau Bescheid weiß, wo das Drogengeld zu finden ist und so entdecken sie einen riesigen Haufen Geld in einem Versteck innerhalb der Villa. Bevor die Sondereinheit jedoch dem Rest der Ermittler, die draußen gewartet haben, Bescheid gibt, greifen sie zu und nehmen 10 Millionen Dollar des Drogengeldes an sich, um es später untereinander aufzuteilen. Sie platzieren das Geld in der Kanalisation, wo sie es später abholen wollen.
Damit beginnt der Schlamassel, denn die Drogenbande will ihr Geld zurück haben und die internen Ermittler sind der Sondereinheit auf den Fersen und wollen beweisen, dass sie von dem Drogengeld etwas gestohlen haben.
Arnold Schwarzenegger spielt die Rolle des Anführers der Sondereinheit. Er ist so eine Art Papa für die Truppe, auf den jeder hört. Gleichzeitig war er auch ein bisschen die Stimme der Vernunft, wenn einer der anderen etwas über die Strenge geschlagen ist. Das passiert durchaus öfter, da alle Charaktere dieser Sondereinheit etwas durchgeknallt sind und einen leichten Schlag weg haben. Die Sprache innerhalb dieser Gruppe ist sehr derb, was bei mir zu dem ein oder anderen Lacher geführt hat. An manchen Stellen wirkt der Film unfreiwillig komisch, da die Dialoge nicht immer sehr geistreich sind. Auf der anderen Seite gibt es viel Action, jede Menge Schießereien und auch viele spannende Stellen. Es gibt einige Wendungen, die man nicht erwartet hat, was die Spannung zusätzlich erhöht hat. Ich habe mich von dem Film gut unterhalten gefühlt, obwohl er an einigen Stellen sehr brutal ist und dies mit drastischen Bildern unterstreicht. Dementsprechend würde ich diesen Film nicht für jemanden empfehlen, dem spritzendes Blut nicht gefällt. Davon gibt es nämlich einiges. Allen anderen kann ich den Film dagegen als gutes Popcorn-Kino empfehlen. Ob man dafür allerdings ins Kino gehen muss, muss jeder selbst entscheiden 😉

Von mir gibt es für den Film, der am 10.04. in Deutschland in die Kinos kommt, 7 von 10 Punkten 🙂