Kein Schnee, kein Strom, kein Atem

Ich habe mich danach erkundigt, ob es hier im Winter noch schneien wird. Und obwohl wir hier auf ca. 1300m über NN sind, wird hier kein Schnee fallen. Das heißt, dass ich dieses Jahr definitiv keine weißen Weihnachten erleben werde. 😉

Die oben genannte Höhe merkt man auch schnell wenn man hier spazieren geht. Da das Kloster auf einer Anhöhe liegt, kommt man nicht drum rum den Berg hoch zu müssen wenn man nach der Wanderung wieder zum Kloster zurück möchte. Dabei merkt man sehr schnell, dass die Luft hier dünner ist, da man schon nach kurzer Zeit schneller außer Atem ist als man es von Deutschland gewohnt ist. Ansonsten habe ich aber jetzt so im Alltag noch keine Besonderheiten gespürt, was die Höhe betrifft.

Neben der Tatsache, dass es hier im Winter nicht schneit, gibt es noch ein anderes Merkmal des Winters hier in Nepal: regelmäßige Stromabschaltungen. Das ist das sogenannte “Load Schedding”. Am Anfang der Winterzeit, ist der Strom nur für wenige Stunden am Stück abgeschaltet. Je weiter der Winter dann voran schreitet, desto länger bleibt es dunkel. Zu Spitzenzeiten wahrscheinlich insgesamt 14-16 Stunden am Tag. Tagsüber ist das kein großes Problem, da man das Tageslicht nutzen kann. Nachts jedoch ist es hier im Kloster stockfinster und da das Kloster keinen eigenen Generator hat, bleibt es das auch. Glücklicherweise habe ich meine Taschenlampe mitgebracht, sodass ich zumindest mir selbst den Weg leuchten kann. 😉

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