Lokalpolitik ist spannend, oft aber leider auch frustrierend. So auch in diesem Fall, bei dem es um Bekenntnisschulen in Löhne geht, was das genau für die Schulen bedeutet und wie die Politik eine mögliche Verbesserung der Situation dieser Grundschulen blockiert. Da meine Tochter seit diesem Schuljahr auf eine betroffene Grundschule geht, sind wir relativ nah an der Thematik dran. Daher starte ich eine kleine Reihe von Beiträgen, um das Thema aus meiner Sicht zu schildern und ein paar Äußerungen aus der Politik zu kommentieren. Gleichzeitig sollen diese Beiträge für mich auch eine Art kleines Nachschlagewerk werden, in dem ich Fakten und Argumente sammle, auf die man dann im Gespräch mit Eltern oder Vertretern der Lokalpolitik zurück greifen kann.
Kurzer Disclaimer vorab: Ich bin gewähltes Mitglied der Elternvertretung an der Grundschule meiner Tochter, jedoch sind die Beiträge auf dieser Seite ausdrücklich nicht im Namen der Elternvertretung geschrieben, sondern rein werden von mir als privat engagiertes Elternteil veröffentlicht.
Mit dem Beitrag heute will ich einen kurzen Überblick über Bekenntnis- und Gemeinschaftsschulen geben und über ein paar gesetzliche Vorgaben, die in diesem Zusammenhang relevant sind. Als dritten Typ gibt es auch noch Weltanschauungsschulen, auf die ich aber nicht näher eingehen werde, da sie für diese Beiträge keine Rolle spielen. Sämtliche Ausführungen beziehen sich auf Grundschulen in NRW.
In dieser Reihe sind bisher erschienen:
- Teil 1: Übersicht über Grundschulformen, Statistiken, Umwandlung und Situation in Löhne
- Teil 2: Antrag der Verwaltung, Entscheidung im Schulausschuss, Entscheidung im Stadtrat
- Teil 3: Elterninitiative, Reaktionen der Lokalpolitik und mein Kommentar

