Archiv des Autors: Daniel Müller

Hupkonzert in Tel Aviv

Während meines Israel-Urlaubs habe ich sehr schnell gemerkt, dass die Hupe das beliebteste Kommunikationsmittel im Straßenverkehr ist. Am Anfang klingt jedes Hupen gleich, doch nach einer gewissen Zeit hört man die feinen Unterschiede und merkt, dass es verschiedene Aussagen gibt, die mit einem Hupen ausgedrückt werden. Hier meine (nicht ganz ernst gemeinte) Sammlung der häufigsten Hup-Aussagen, die mir im Laufe des Urlaubs begegnet sind 😉

  • „Platz da!“
  • „Aus dem Weg, du Pfosten!“
  • „Achtung, ich komme!“
  • „Hey, schön, dich zu sehen. Wie geht’s so?“
  • „Haben wir uns nicht gestern in der Bar gesehen?“
  • „Wie fandest du das gestrige Fußball-Spiel?“
  • „Geh schon schneller über die Straße!“
  • „Vorsicht! Ich bin direkt neben/hinter/vor dir!“
  • „Oh, hübsche Mädels!“
  • „Oh, Touristen!“
  • „Oh, ein anderes Taxi!“
  • „Oh, irgendwo da vorne staut sich der Verkehr, aber ich habe keine Lust zu bremsen, also seht zu, dass es weiter geht!“
  • „Ich weiß genau, dass die Ampel in weniger als 2 Sekunden auf grün springt, also fahr los!“
  • „Was zur Hölle machst du da?“

Weihnachtsabenteuer 2012 – aktualisierte Fassung

Nachdem ich mir gestern Abend noch einmal das Weihnachtsabenteuer angeguckt habe, ist mir aufgefallen, dass sich dort an der ein oder anderen Stelle der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Das kann ich so natürlich nicht stehen lassen, also bin ich den Text nochmal durchgegangen und habe offensichtliche Rechtschreib-, Satzbau- und Grammatikfehler behoben. Die datei findet ihr weiterhin hier.

In dem Zusammenhang, habe ich die Verlinkungen im Downloadbereich und im vorhergehenden Artikel angepasst.

Einen schönen Nikolaus-Tag wünsche ich euch! 🙂

Weihnachtswichtel helfen dem Weihnachtsmann

Letztes Jahr zu Weihnachten habe ich für meine damalige DSA-Gruppe ein kleines Weihnachtsabenteuer kreiert. Das Abenteuer war darauf ausgelegt, lediglich nur einen Abend zu dauern und vollkommen unabhängig von den vorhergehenden Abenteuern spielbar zu sein.

In diesem Abenteuer übernehmen die Helden die Rolle von kleinen Weihnachtswichteln, die noch zur Wichtelakademie am Nordpol gehen. Durch Zufall treffen sie den Weihnachtsmann, der ein großes Problem hat, welches dazu führen kann, dass das Weihnachtsfest zu einer Katastrophe wird. Es liegt einzig und allein an den Helden, das Weihnachtsfest zu retten 🙂

Falls ihr also Lust habt, dieses Abenteuer mit eurer eigenen Gruppe zu spielen, könnt ihr es gerne runterladen und ausprobieren. Nachdem ihr es gespielt habt, würde mich natürlich noch interessieren wie es geklappt hat und ob es eurerseits Kritik und Anregungen gibt.

Das Abenteuer findet ihr im Download-Bereich oder direkt hier.

Israel Urlaub

Ich habe es endlich geschafft, meine Fotos von meinem Israel-Urlaub hochzuladen und hier bereit zu stellen. Die meisten haben einen Teil der Bilder wahrscheinlich schon bei Facebook gesehen. Ich glaube, hier sind jetzt nochmal ein paar wenige Neue dabei. Insgesamt ist das aber nur ein kleiner Ausschnitt von den Bildern, die ich insgesamt gemacht habe, denn in den 10 Tagen habe ich ca. 1000 Fotos gemacht. Dieser Ausschnitt zeigt die Fotos, die meiner Meinung nach am besten gelungen sind 😉

Gerne erzähle ich euch auch etwas zu den Bildern. Wenn ihr also Fragen habt, dann könnt ihr mich gerne darauf ansprechen 🙂

Hier geht’s zu den Bildern.

Sei ein Held!

Viele haben sich sicherlich bereits gefragt was ein „Pen-and-Paper-Rollenspiel“ ist und warten bereits sehnsüchtigst auf meine Erklärung (falls ihr das nicht schon selbst nachgeschlagen habt). Ich werde mal versuchen das Ganze mit wenigen Worten zu erklären. Rollenspiele haben in den allermeisten Fällen die gleichen Grundprinzipien und unterscheiden sich dann in den konkreten Regeln. Ich beziehe mich bei dieser kurzen Beschreibung daher hauptsächlich auf „Das Schwarze Auge“:

Jeder kennt das wahrscheinlich: Man bekommt eine Geschichte vorgelesen, liest selbst ein Buch oder guckt sich einen spannenden Film an. Und ich kann mir auch vorstellen, dass sich jeder schon einmal vorgestellt hat, wie man selbst in bestimmten Situationen reagiert hätte. Wäre man auch alleine in ein abgeschiedenes Haus gelaufen, um dort eine entführte Schönheit aus den Fängen eines Bösewichts zu befreien oder hätte man auf Verstärkung gewartet, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen?

Charakteristisch für Filme und Bücher ist die Tatsache, dass sich ein Autor Gedanken darüber macht wie die Handlung verläuft und in welcher Umgebung alles passiert. Dabei wird sowohl das Verhalten der Protagonisten durch den Autor festgelegt, als auch zu einem großen Teil das Aussehen der Welt, in der sich der Protagonist bewegt.

In einem „Pen-and-Paper-Rollenspiel“ schlüpfen die Spieler in die Haut der Protagonisten und entscheiden, wie sich die sogenannten Helden verhalten. Die Welt in der sich die Helden bewegen wird dabei vom Spielleiter, dem sogenannten Meister, bestimmt. Dieser beschreibt das Aussehen der Welt und die Reaktionen der Welt auf die Handlungen der Helden. Die Spieler sind dabei vollkommen frei in ihren Entscheidungen. Aufgabe des Meisters ist es, auf diese Entscheidungen zu reagieren und im Rahmen der Spielwelt eine passende Antwort dafür zu finden.

Natürlich unterliegt die Welt gewissen Regeln, an die sich Spieler und Meister zu halten haben. Nicht jeder Held besitzt eine unglaubliche Stärke, Schönheit oder Klugheit. Jeder Held besitzt hierfür individuelle Werte. Genauso verhält es sich mit verschiedenen Talenten, die ein jeder Held hat. Hierzu gehören beispielsweise Kampfestechniken oder Wissenstalente. Wenn der Held in eine Situation kommt, die ein bestimmtes Talent erfordert oder bei der eine gewisse Eigenschaft wie z.B. Mut gefordert wird, kann der Meister eine Probe auf diese Werte vom Spieler verlangen. Diese wird in der Regel mit einem zwanzig-seitigen Würfel abgelegt. Gelingt die Probe mit dem Würfel, ist der Held beispielsweise mutig genug, sich in ein dunkles Gewölbe vorzuwagen. Gelingt die Probe nicht, verlässt den Helden der Mut und er traut sich ggf. nicht in das Gewölbe.

Alle Handlungen passieren lediglich in der Fantasie und werden ausschließlich mit Worten beschrieben. Die einzigen Hilfsmittel sind dabei Würfel, Stift, Papier (daher also der Name für diese Art Spiel 😉 ) und ggf. Regelbücher.

Das war in aller Kürze eine Erklärung was ein „Pen-and-Paper-Rollenspiel“ ist. Wenn ihr dazu mehr erfahren wollt, dann lohnt sich ein Besuch der Wikipedia-Seite [1].

[1] Wikipedia: Pen-&-Paper-Rollenspiel